| Die Schuke-Orgel der Kaiser-Wilhelm-GedÄchtnisKirche Die Orgel wurde von der »Firma Schuke Berliner Orgelbau« gebaut, nach der Einweihung der Kirche 1962 fertiggestellt, 2005 saniert und hat eine mechanische Traktur, 4 Manuale, 1 Pedal, 64 Register, 5000 Pfeifen und 256 wählbare Registerkombinationen, die sich elektronisch abrufen und durch ein Diskettenlaufwerk noch vervielfachen lassen. der Orgelempore, die einem kleineren Orchester Raum bietet, steigen die Stufen der Chorpodeste zur Orgel empor. Von hier aus singen die Chöre während der Gottesdienste. Hier finden auch das Bach-Collegium und der Bach-Chor während der Aufführung der Bach-Kantaten Platz. Die Orgel wurde in fester Verbindung mit der Orgelempore errichtet. Egon Eiermann nahm auch auf die äußere Gestaltung der Orgel starken Einfluss. Die spanischen Trompeten gehen auf einen Urlaubsaufenthalt Eiermanns auf Mallorca zurück. Bei einer Orgel in Palma hatte er spanische Trompeten gesehen. Solche »Ottos« wünschte er auch für die Orgel der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche! Der Realisierung dieses Wunsches waren dann Planungsänderungen der Orgelbaufirma Karl-Schuke geschuldet. Ansonsten überließ Eiermann die Klanggestaltung der Orgel aber den Fachleuten. |
