| Die Heilig-Kreuz-Kirche in Kreuzberg Die Heilig-Kreuz-Kirche wurde 1884 bis 1888 von Johannes Otzen als mehrtürmige Kuppelkirche erbaut. Der ungewöhnlich große und prächtige Bau in der damals rasant wachsenden Tempelhofer Vorstadt sollte inmitten des Mietkasernenelends ein Symbol für die Einheit und Macht von Kirche Staat darstellen. Die Einweihung fand im Beisein Kaiser Wilhelms II. und seiner Frau Auguste statt. Nachdem das Bauwerk 1944 durch Bomben schwer beschädigt worden war, begann man 1950 mit dem Wiederaufbau. Im Laufe der Jahre entsprach das Gebäude immer weniger den Bedürfnissen der Gemeinde und es traten neue Schäden auf, sodass es 1987 einer erneuten grundlegenden Sanierung unterzogen werden musste. Die wahrgenommene Chance einer Neugestaltung führte dazu, dass die 1995 wieder eingeweihte Kirche heute konzeptionell, ästhetisch und ökologisch eine der interessantesten Berlin ist. Dazu tragen auch die veränderbare Akustik und die Stahleinbauten bei, die verschiedenste Nutzungsmöglichkeiten eröffnen. Die Kirche ist multifunktional nutzbar: In ihr befinden sich neben dem großen Kirchraum für Gottesdienste und Konzerte auch Gemeinderäume und Büros. |
| Zossener Straße 65, 10961 Berlin U-Bahnhof Hallesches Tor; Bus M41, 265 www.hook-orgel.de www.heiligkreuzpassion.de |
