Geschichte
Die Orgel
Disposition
 
 
Die Klais-ORgel
St. Hedwigs-Kathedrale Berlin
 
 
Die Klais-Orgel in der St. Hedwigs-Kathedrale
1978 wurde die Klais-Orgel in der St. Hedwigs-Kathedrale geweiht.
Mit einer Gesamtlast von ca. 20 Tonnen hängt sie als »Schwalbennest« mit 68 Registern, verteilt auf 3 Manuale und Pedal, über dem Hauptportal der St. Hedwigs-Kathedrale. Der Aufbau mit dem Schwellwerk (III. Manual), dem Hauptwerk, das die Kuppel erreicht (II. Manual), dem in den Kirchenraum gerichteten Rückpositiv (I. Manual) und dem rahmenden Pedal - ein »Hamburger Prospekt« - erinnert an norddeutsche Barockorgeln. Die Disposition gibt dem Organisten die Möglichkeit, die gesamte Orgelliteratur stilgerecht zu interpretieren, vor allem auch Werke der französischen und deutschen Romantik und Moderne.
1997 wird der Setzer auf 5120 Kombinationen erweitert und durch ein Diskettenlaufwerk ergänzt. Die Orgel ist eine Schleifladenorgel, mechanisch traktiert, mit elektrischen Koppeln. Sie hat eine Tastenfessel für das Hauptwerk, eine Registrierfessel und einen Rollschweller. Die insgesamt 4834 Pfeifen sind aus Holz, Zinn und Kupfer. Ihre nuancenreiche Klangfülle bietet Spielern und Hörern stets aufs Neue höchsten Musikgenuss.