| Die St. Hedwigs-Kathedrale Die erste nachreformatorische katholische Kirche Berlins wurde 1747-1773 unter Friedrich II.errichtet. Nach Plänen von ihm und G. W. von Knobelsdorff führte Johann Boumann d.Ä. den Bau aus. Das Patrozinium ist eine Referenz an die katholischen Schlesier. Seit 1930 ist St. Hedwig katholische Bischofskirche. Nach Kriegszerstörung 1943 und Wiederaufbau von 1952-1963 hat der ursprünglich klassizistische, dem Pantheon in Rom nachempfundene Bau nunmehr eine moderne Inneneinrichtung und besticht durch außergewöhnliche Raumaufteilung in Ober- und Unterkirche mit 8 Kapellen. Eine technische Meisterleistung ist die Kuppel aus 84 Stahlbetonsegmenten. Bemerkenswert ist die schlichte und eigenwillig zentrierte Raumkonzeption von Prof. Hans Schwippert. Moderne Kunstwerke, historische Holzskulpturen und die eindrucksvolle Schwalbennestorgel der Firma Klais akzentuieren den Sakralraum. Eine Kopie der Pietà von Michelangelo, ein Kreuzweg von Josef Hegenbarth sowie eine Gedächtniskapelle für die Opfer der Nazizeit mit der Grabstätte des sel. Bernhard Lichtenberg laden in die Unterkirche ein. In der Schatzkammer ist eine kleine Sammlung liturgischer Geräte und Paramente zu besichtigen. |
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