| Dispositionen |
| Aufstellung der Register und Spielhilfen einer Orgel. Sie gibt Auskunft darüber, auf welche Größe, für welchen Klangcharakter und welchen Zweck das Instrument ausgelegt ist. |
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| Koppeln |
| Sie ermöglichen das gleichzeitige Spielen von verschiedenen Werken bzw. Manualen auf einem Manual. |
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| Labialpfeifen |
| Die meisten Pfeifen einer Orgel sind Labialpfeifen (Lippenpfeifen). Die Luftsäule im Inneren der Pfeife wird durch das Anblasen des Labiums zum Schwingen gebracht, ähnlich wie bei einer Blockflöte. |
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(1) offene Labialpfeife
(2) gedackte Labialpfeife (aus Holz)
(3) Lingualpfeife
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| Manual |
| Die Klaviatur für die Hände (lat. manus = Hand). Oft besitzt eine Orgel zwei oder mehr Manuale die übereinander angebracht sind. |
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| Pedal |
| Zum einen versteht man unter »Pedal« die Klaviatur für die Füße. Zum anderen ist damit auch das dazugehörige (Pfeifen-)Werk gemeint. |
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| Prospekt |
| wird das äußere Erscheinungsbild einer Orgel genannt. |
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| Register |
| Ein Register fasst Pfeifen gleicher Bauart und Klangfarbe für jede Taste einer bestimmten Klaviatur zusammen. Die Register einer Orgel lassen sich auf unterschiedliche Art mischen, so dass ein Spektrum an vielen Kombinationsmöglichkeiten vorhanden ist. |
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| Schwellwerk |
| Die Pfeifen des Schwellwerks stehen in einem Kasten der durch das Schließen von Jalousien oder Klappen den Klang der Pfeifen im Kasten dämpft. |
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| Spielhilfen |
| Spielhilfen sind zusätzliche Funktionen, die dem Organisten ein schnelles Umregistrieren erleichtern. |
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| Spieltisch |
| Eine Orgel wird vom Spieltisch aus gespielt. Größere Orgeln setzen sich oft aus Teilwerken (z.B. Brustwerk, Schwellwerk, Hauptwerk, Pedalwerk) zusammen denen jeweils ein eigenes Manual zugeordnet ist. Vom Spieltisch kann der Organist auch die Register ein- und ausschalten. |
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| Traktur |
| Betätigt ein Organist an einer Orgel mit pneumatischer Traktur eine Taste, so gibt er einen Luftstrom frei, der, durch Röhren geleitet, das Ventil unterhalb der Pfeife öffnet, sodass sie erklingen kann. Bei einer mechanischen Traktur wird das Ventil durch eine Verbindung von Winkeln und dünnen Holzstreben geöffnet. |
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| Walze |
| Romantische Orgeln haben oft eine Walze die die Register der Reihe nach einschaltet bis alle Register erklingen (Tutti). Damit ist bei großen Orgeln ein fast stufenloses Crescendo und Decrescendo (lauter und leiser Werden) möglich. |
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| Windlade |
| Sie ist das technische Herzstück der Orgel. Die Windlade ist die Verbindung zwischen den Pfeifen, dem Wind und den Spiel- und Registertrakturen. Sie enthält Ventile, die den Luftstrom zu den Pfeifen steuern. |
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| Zungenpfeifen |
| Die Tonerzeugung erfolgt durch ein schwingendes Zungenblättchen im Inneren der Pfeife, ähnlich wie bei einer Klarinette. |
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